Die Route

Die Neue Route

Es gibt eine neue Planung!
Jetzt wo sich langsam wieder alles beruhig und die Normalität vorsichtig hinter der Corona Ecke herausschaut, ist es möglich wieder zu planen.
Die Lage ändert sich immer noch alle fünf Minuten, aber in letzter Zeit nur noch mit Lockerungen, zumindest solange man den Blick auf Europa beschränkt.

Die neue Route ist daher auch etwas anders als die Alte. Zunächst fällt die optionale Planung mit Afrika auf dem Heimweg nun weg. Dafür kommt eine europäische Schleife dazu, damit es schon mal losgehen kann, bevor die ganze Welt wieder offen ist. Darauf folgt ein Flug nach Südamerika und die alte Route in umgekehrter Reihenfolge. Mal sehen, ob es klappt 🙂

Die Alte Route

So war es geplant, bis Corona die Planung kaputt gemacht hat. Wie es weitergehen wird weiß ich noch nicht, jeden Tag gibt es neue Meldungen. Wo kann ich lang? Was macht vom Wetter her Sinn? Kann ich jetzt nicht sagen, da muss ich flexibel sein. Verfolgt mich einfach hier und findet es raus 😉

Wo lang soll es gehen? Was ist der richtige Weg? Gute Frage…

Eurasien

Hier sollte ein Bild sein...
Die Route in Europa und Asien

Es soll nach Osten gehen… Aus zwei Überlegungen heraus:

  1. Ich will erstmal fahren, bevor ein großer Transport kommt
  2. Wenns im März los geht, ist die Wetterprognose in dieser Richtung besser

Also: Los geht es in Krefeld oder in Recklinghausen, aber so groß ist der Unterschied nicht.
Dann erstmal durch die Alpen durch, hoffentlich ohne zu hohen Schnee, in Richtung Ljubljana, Slowenien.
Dann geht es weiter an der Kroatischen Küste entlang, durch Montenegro und Albanien nach Griechenland und dann in die Türkei.

In Istanbul wird dann der Europäische Kontinent verlassen und es geht nach Asien. Am Schwarzen Meer entlang und nach Georgien. Von Georgien nach Aserbaidschan und die Stadt Baku. Hier geht es dann auf die Fähre nach Turkmenistan oder Kasachstan, je nachdem ob ich ein Transit Visum für Turkmenistan bekomme oder nicht.

Usbekistan und Tadschikistan sollen auch noch besucht werden, fahren will ich auch den Pamir-Highway, sofern die Stimmung gerade ruhig genug dafür ist.

Über Kasachstan geht es dann nach Russland, Nowosibirsk (klingt der Name nicht Klasse?) soll besucht werden.
Dann wieder ein Grenzübertritt, diesmal ist die Mongolei und Ulaanbaatar das Ziel. Seit ich da das erste mal drüber geflogen bin will ich da mal hin.
Jetzt kommt der Baikalsee dran, Ulan-Ude und / oder Irkutsk sollen angefahren werden.

Jetzt mal kurz die Zeit prüfen, ob es noch nach Norden, nach Jarkutsk, gehen kann bevor dann der erste Transport in Vladivostok ansteht.

Nord-Amerika

Hier sollte ein Bild sein
Nord-Amerikanischer Teil der Route

Der nächste Kontinent ist dann der Nord-Amerikanische.

Voraussichtlich startet dieser Teil der Tour in Vancouver, nach Kanada kann ich aus Russland das Motorrad verschicken.
Jetzt geht es erstmal nach Norden, Alaska ruft. Also an der Küste entland und dann über den Dalton Highway nach Prudhoe Bay. Wenn es das Wetter bzw. die Jahreszeit zulässt. Wer weiß, wie lange ich für Russland brauche…

Zurück dann etwas tiefer im Land, möglichst auf neuen Strecken, auch wenn es so weit im Norden nicht immer die Möglichkeit für Auswahl gibt.
In der Nähe von Calgary dann ins „Mainland USA“. Hier ist dann Nationalpark hüpfen geplant. Ein paar der großen Namen:
Yellowstone
Bryce Canyon
Yosemite
Sequoia

Die USA werden dann bei San Diego verlassen und der „Spanische Teil“ der Route beginnt.

Mittel-Amerika und Mexiko

Mexiko und Mittelamerika

Die Baja California in Mexiko. Die reizt mich schon lange. Als ich 2016 in Californien war und mit dem gemieteten Motorrad unterwegs war, durfte ich nicht nach Mexiko. Jetzt ist es dann so weit!
Bis nach La Paz geht es, bevor die Fähre dann zum Hauptteil von Mexiko geht.

Gen Süd-Ost führt die Route nun. Ballungszentren wie Mexiko-Stadt werde ich versuchen zu vermeiden.
Guatemala, Honduras, Nicaragua, Costa Rica sind die exotisch klingenden Namen der nächsten Länder auf der Liste, bevor es dann heißt: „Oh wie schön ist Panama“.

Hier ist dann auch schon der nächste Transport dran: Der Darien Gap muss umgangen werden. Es gibt wohl eine Fähre von Colón nach Cartagena in Kolumbien, die Informationen im Internet sind aber etwas komisch.

Mein Chilenischer Gast, Rodrigo, sagte aber auch was von einer Fähre, er schickt mir die Daten dazu.

Süd-Amerika

Süd-Amerika!

Wenn der Gap dann geschafft ist, ist Kolumbien erreicht und offiziell der südamerikanische Kontinent.
Ob ich mir Medellín und Bogota anschaue, weiß ich noch nicht, mal sehen.

Dann kommt Equador, muss zwar nicht auf der Route liegen, man kann auch nach Peru aus Kolumbien. Aber dann kann ich sagen, ich habe den Äquator in Equador überquert…

Peru kommt dann so oder so, Machu Picchu steht auf der zu besuchen Liste und auch am Titicacasee will ich vorbei schauen.
Chile und die Atacame-Wüste sind als nächstes dran und dann immer weiter gen Süd.

Ziel des Ganzen ist Ushuaia, Feuerland, Argentinien. Wenn ich hier bin, bin ich glücklich, alles was jetzt folgt ist Bonus.

Bonus

Nach Süden geht es nicht mehr, Osten und Westen ist auch nicht mehr viel Land. Also auf nach Norden!

Ohne Brasilien war man nicht in Südamerika, also durch Argentinien dahin. Und nu? Das ist eine Frage die dann das Konto und der Kalender beantworten müssen.
Möglich ist es, nach Europa zu verschiffen. Hamburg zum Beispiel. Langweilig. Barcelona? Etwas besser. Aber am interessantesten:
Dakar, Senegal, Afrika!
Dann über Mauretanien und Marokko in Gibraltar den europäischen Kontinent wieder betreten und dann, wenn ich ganz verrück bin, noch mal kurz am Nordkap vorbei…

Das war es. Das ist der Plan. Die Spinnerei. Die große Reise! Ob alles so funktionier steht in den Sternen und genaues Planen bringt sicher auch nicht viel. Wie man weiß: Kein Plan überlebt den Kontakt mit der Realität.